Das wünsch ich Euch! Mir ists dieses Jahr irgendwie nicht so lustig. Ostern steht bei mir für Neuanfang, Wiedergeburt, Frühling. Für fröhliches Kinder-Ostereiersuchen und Erwachsenen-Lachen – und der Freude darüber, dass die Kiddies unserer Familie ja schon um die 20 sind und immer noch suchen wollen 😉 (oder tun sie das uns „Alten“ zulieb? Egal).  Ostern steht für Licht. Für Energie. Für das Leben. Für gebackene leckere Lämmchen (am liebsten das selbstgebackene von meiner Mama), gemeinsames Kaffeetrinken mit Eltern, Kindern und der Familie halt. Ostern ist für mich das schönste Fest im Jahresablauf. Schöner als Weihnachten und auch schöner als Geburtstage. Eigentlich. Joa. Dieses Jahr irgendwie halt nicht.

 Ich werde mein richtiges Ostern dann feiern, wenn diese Virus-Plage wieder vorbei ist. Wenn mich meine Kinder wieder ohne Sorge besuchen kommen können. Wenn wir ohne Angst jemand anzustecken, zu meinen Eltern fahren können und dort dann gemeinsam feiern können.  Wenn ich endlich wieder richtig in meiner Praxis arbeiten kann und meine Patienten sich wieder trauen Termine mit mir zu machen. Achja – wie ich das vermisse…

Dabei fällt mir beim Schreiben gerade auf, dass ich ja nicht auf alles verzichten muss was für mich Ostern ausmacht. Es ist Frühling, ich kann mir ein Lämmchen backen. Mit meinem Mann lachen. In der Frühlingssonne Spazierengehen. Mit meinen Kindern telefonieren und den Eltern kontaktlos ein Osterkörbchen vorbeibringen.  Es ist anders ja, aber es könnte ja doch schön werden, dieses Wochenende.

Und ja. Ostern. Richtig Ostern, das verleg ich auf später. Auf wenn alles wieder neu beginnt. Und es wird so schön werden, da bin ich ganz sicher. Ich freu mich drauf. Bleibt gesund bis dahin. Und genießt die Feiertage. Trotzdem. Irgendwie. Macht einfach das Beste draus!  Ich geh mal backen.