Bald starten ja die Rauhnächte. Für mich irgendwie immer schon am 21.12 – aber eigentlich beginnen Sie ja „offiziell“ an Heiligabend. In dieser Zeit werde ich zur Ruhe kommen, Pause machen. Für mich da sein. Naja auch noch für die Menschen die ich lieb hab. Weihnachten feiern. Und Räuchern. Träume aufschreiben. Die Zukunft planen. Orakeln. Jaaa auch Glühweinchen trinken  All sowas Für mich ist das immer eine heilige, sehr friedliche Zeit – die dann am 06.01 endet.

Habt ihr ein Wunschritual in den Raunächten? Ganz besonders mag ich dieses und ich schreibs Euch heut schon – weil ihr bestimmt ne Weile braucht, bis ihr die Wünsche alle auf Zettel geschrieben habt. Man muss ja gut aufpassen mit den Wünschen  Also – so gehts:

Schreibe 13 Wünsche fürs neue Jahr auf kleine, gleiche Zettel, die du am besten faltest. Am 24.12. startest du dann damit, einen dieser Zettel zu verbrennen. Dies tust Du nun auch in jeder der folgenden Raunächte. Also immer einen Zettel ziehen ohne den Zettel zu lesen.  Mit jedem Zettel übergibst Du mit dem Feuer den Wunsch dem Universum, den guten Mächten, dem lieben Gott – oder an was Du eben so glaubst. Ich verbrenne die Zettelchen immer über einer Kerze auf unserem Balkon – aber du kannst sie natürlich auch in Deinen Kamin werfen, falls Du einen hast  Am 04. 01 ist dann die letzte Raunacht. Du hast dann 12 Zettel der 13 verbrannt – und noch das 13. Zettelchen – den 13. Wunsch übrig. Alle andere hast Du dem Universum übergeben, damit es sich darum kümmert. Am 05.01 oder am Dreikönigstag- wie Du magst- darfst Du diesen 13. Wunsch nun lesen. Bewahre ihn gut auf denn um diesen Wunsch darfst Du Dich selbst im Laufe des kommenden Jahres kümmern.